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In den 1960er Jahren in Bayern aufgewachsen, bringt ihr der Großvater,
der aus einer Familie böhmischer Volksmusiker stammt, schon mit drei
Jahren
Lieder und Gedichte bei und nimmt dies auf Tonband auf.
Auf dem Dachboden des großelterlichen Hauses macht sie ihre ersten
Klangversuche mit Instrumenten und Grammophonen aus Großvaters Sammlung.
Mit vierzehn Jahren kauft sie sich ihre erste Gitarre, zusammen
mit dem Peter Bursch Gitarrenbuch, lernt, sich beim Singen auf der
Gitarre zu begleiten und schreibt ihre ersten Songs.
Mit Achtzehn macht sie als Sängerin der Punkband "Sagrotan" erste
Bühnenerfahrungen und geht nach ihrem Abschluss zur
Fremdsprachenkorrespondentin für zwei Jahre nach Spanien.

Dort begegnet sie Singer-Songwritern aus der ganzen Welt, mit
denen sie nächtelang zusammensitzt, spielt und singt, eine für sie bis
heute sehr
prägende Erfahrung. 1986 kommt sie zurück nach Deutschland und
landet in Berlin. Dort beginnt die 1000+1 Job-Zeit, vom
Drehbuchschreiben zur Altenpflege, Tippen von Speisekarten für
Imbiss-Buden und Bierschlepperin in Diskotheken wie "Cha-Cha" und
"Glückstein". Zwischen diesen Jobs schreibt sie Songs und versucht eine
Band aufzubauen. Viele Telefonate, Sessions, Frust und wenig
Erfolgserlebnisse. In diese Zeit fällt auch die Erkenntnis, dass Punk
zwar super ist, Harmonielehre aber auch ganz hilfreich und sie beginnt
Gesangs-, Klavier- und Schauspielunterricht zu nehmen.
Anfang der 90er Jahre hat sie eine sechsköpfige Band zusammen und ein
Programm mit ausschließlich eigenen Songs. Mit "Crazy Mama" fasst sie
Fuß in der West-Berliner Clubszene und nimmt zwei CD´s in
Eigenproduktion auf. Die Band löst sich 1998 auf, aber die
Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Christian Wallert setzt sich bis
heute fort.
Mitte der 90er singt sie auch im Chor des Musicals "Space Dream".
Fast zwei Jahre arbeitet sie in dieser Schweizer Produktion und steht im
Space Dream-Theater im Tempelhofer Flughafen regelmäßig auf der Bühne.
Es ist für sie eine sehr
interessante Erfahrung, in einem so
international besetzten, professionellen Umfeld zu arbeiten, aber es
wird ihr dadurch auch klar, dass die Show Entertainment Industrie nicht
ihre Welt ist.
1999 baut sie die Internet Plattform
www.songwritingforum.de auf. Die Idee dafür entsteht in ihrer Zeit als
Online-Journalistin für Rock Classics bei dem Portal Meome. Ziel ist es,
eine Sammlung von hilfreichen Links für Songwriter und Neuigkeiten für
die Songwriter-Szene in Berlin zusammen zu stellen. Seit 1999 arbeitet
sie zudem als Songwriting- und Vocal Coach. Nach Auflösung von
"Crazy Mama" arbeitet sie mit Christian Wallert als Duo weiter. 1999
nehmen sie die Konzeptalben "Pik As in Aspik" und 2002 "Modern Girls"
mit Drum Computer auf. 2003 beginnt sie an ihrem Buch
"Liederfänger - Wege zum Songwriter" zu arbeiten. Anlass für dieses
Projekt ist, dass sie sich intensiv mit dem Thema Songwriting
beschäftigt und feststellt, dass es unter diesem Stichwort in
Deutschland – im Gegensatz zu den USA – kaum Literatur gibt. Das Buch
geht 2007 in Druck,
mehr Info.
2007 erscheint auch ihr viertes Album Gegenlicht, bei dem sie zum
ersten Mal viele Songs selbst einspielt. Stilistisch ist das Album breit
gefächert, ein Mix aus Rock, Folk und Pop mit deutschen, englischen und
französischen Texten. Seit Januar 2008 präsentiert
sie zusammen mit Christian Wallert internationale Singer-Songwriter in
der Messe eines historischen Frachters in Berlin Mitte bei
Songs auf dem Boot.
2010 erscheint auf dem Tributalbum für Manfred Maurenbrecher
Maurenbrecher für alle
der Song "Eigene Haut", für den sie sein gleichnamiges Gedicht vertont
hat. Ihr fünftes Album "Windstill" wird im Februar 2012
veröffentlicht, mehr Info.
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